Elektronische Werbeartikel im Trend
Die 80er Jahre
Die PSI-Zentrale in Düsseldorf war zur zentralen Instanz der deutschen Branche geworden. Auch international war die PSI eine feste Größe. In Deutschland lief oder ging nichts ohne Düsseldorf. Was für die Branche in - den 60er und 70er Jahren uneingeschränkter Vorteil war, nahm nun in den 80ern mehr und mehr die Gestalt einer Monokultur an. Doch zunächst standen die Zeichen mehrheitlich auf Wachstum. Gleich das Jahr 1980 markiert einiges an Ereignissen. Mit der größten Verkaufsorganisation der Branche war die Berendsohn AG inzwischen international führend im Vertrieb exklusiver Werbeartikel. Die DDR erlebte eine Premiere: Dipl.-Ing. Jürgen Hallbauer hob in Leipzig die erste privatwirtschaftlich strukturierte Werbeartikel-Agentur aus der Taufe.
Jürgen Oppermann gründete ein nach ihm benanntes Versandunternehmen, in Koblenz ging Dr. Michael Fuchs mit seiner IMPEX an den Start. Die Hausmessen-Szene expandierte, die Creme der deutschen Grossisten feilte weiter an ihren Service-Konzepten und verwandelte ihre Großhandelsfirmen nach und nach in Full-Service-Agenturen. Diese Entwicklung ging Hand in Hand mit den schlagartig anwachsenden Leistungsfähigkeiten der Computertechnologie. Im Werbeartikelbereich feierten die elektronischen Werbeträger Erfolge, vor allem Rechner in allen Formen und Größen waren ausgesprochene Knüller.
Mit freundlicher Genehmigung (C) WA Verlag GmbH 1996/2010
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